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Bei der Beurteilung der körperlichen Leistungsfähigkeit der Kinder ist zu bedenken, dass ihnen nur eine Pumpkammer (und nicht zwei) zur Verfügung steht. Dies begrenzt verständlicherweise ihr Leistungsvermögen z.B. in den sportlichen Grenzbereichen, erlaubt aber dennoch ein normales Kinderleben mit Spielen, normalem Schulbesuch, Radfahren und leichter sportlicher Betätigung. Die Kinder begrenzen sich diesbezüglich selbst und lernen von klein auf ganz natürlich ihre persönlichen Grenzen. In unserer Klinik wurde ein umfangreiches Programm zur Langzeituntersuchung entworfen, bei dem neben den medizinischen Untersuchungen schon im Kleinkindalter beispielsweise mit Entwicklungstests zur Erfassung von Defiziten bei der motorischen und geistigen Entwicklung begonnen wird. Dies ermöglicht bei der Aufdeckung von Entwicklungsverzögerungen eine gezielte Förderung.
Bei einer kleineren Zahl von Patienten treten aus folgenden Gründen medizinische Folgeprobleme auf:
Hierzu zählen Herzrhythmusstörungen, die Folge der umfangreichen chirurgischen Maßnahmen im Vorhofbereich sind. Sie äußern sich vor allem in einer verringerten Aktivität des Sinusknotens, dem Impulsgeber des Herzens, und hierdurch bedingt einer zu langsamen Herzfrequenz, aber auch in schnellen Herzschlagfolgen, sog. Herzrasen, als Folge von kreisenden Erregungen aus der Umgebung der chirurgischen Nähte. Die erstgenannten Kinder benötigen teilweise einen elektrischen Herzschrittmacher, die letztgenannten unter Umständen eine Herzkatheterbehandlung zur Untersuchung der elektrischen Vorgänge im Herzen oder eine medikamentöse Therapie.
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