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Beeinflusst wird dieses Gleichgewicht insbesondere durch die Veränderung der Widerstandsverhältnisse der Lungengefäße, also durch den Abfall der am Anfang erhöhten Lungengefäßwiderstände nach der Geburt.
Kommt es zu einer übermäßig starken Durchblutung der Lungen, wird nicht nur die Atmung schwer und beschleunigt, sondern dem Körperkreislauf wird ein großer Teil der für die Versorgung aller Organe erforderlichen Blutmenge entzogen mit gravierender Beeinträchtigung der Organfunktionen (Leber, Niere, Herz, Gehirn).
Für das zusätzlich zu dem offenen Ductus ebenfalls zum Überleben notwendige Loch in der Vorhof- scheidewand ist das Vorhandensein einer ausreichenden Größe entscheidend. Ist das Loch zu klein, kommt es zu keiner ausreichenden Mischung des sauerstoffreichen Blutes mit dem sauerstoffarmen Blut und zu einem Rückstau des Blutes aus dem linken Vorhof in die Lungenvenen, eine Situation, die über eine Strukturveränderung der Lungengefäße eine Operation unmöglich machen kann.
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